25 Jahre Ehrenamt im Gemeindevorstand: Albert Kauffeld geehrt

25 Jahre Ehrenamt im Gemeindevorstand: Albert Kauffeld geehrt

Reinhardshagen, 17. Januar 2026
Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Reinhardshagen wurde Albert Kauffeld für 25 Jahre Dienst als Ehrenbeamter im Gemeindevorstand geehrt. In seiner Ansprache blickte Kauffeld auf über vier Jahrzehnte kommunalpolitisches Engagement zurück und unterstrich die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung für die Demokratie.

Bürgermeister Fred Dettmar gratuliert zu 25 Jährigem Dienstjubiläum als Ehrenbeamter.

Kauffeld erinnerte daran, dass sein politisches Wirken bereits 1983 mit der Neugründung der UWG begann. Aus kleinen Anfängen habe sich die UWG zur stärksten Fraktion in der Gemeindevertretung entwickelt. Seit fast 18 Jahren stellt sie mit Fred Dettmar den Bürgermeister der Gemeinde. Für die kommende Bürgermeisterwahl im Juni äußerte Kauffeld die Hoffnung, mit Corinna Fiege-Borchert erstmals eine Bürgermeisterin für Reinhardshagen stellen zu können.

Auch auf Kreisebene sind die Freien Wähler seit drei Legislaturperioden vertreten. Seit der letzten Wahl engagieren sich Albert Kauffeld und Bürgermeister Fred Dettmar gemeinsam im Kreistag und vertreten dort die Interessen Reinhardshagens.

Kritisch setzte sich Kauffeld mit der zunehmenden Einschränkung kommunaler Entscheidungsfreiheit auseinander. Immer stärkere Vorgaben „von oben“ sowie steuernde Förderprogramme gefährdeten aus seiner Sicht die kommunale Selbstverwaltung und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinden. Demokratie, so Kauffeld, könne nur von unten nach oben funktionieren – die kommunale Ebene sei das Fundament des demokratischen Staatswesens.

Trotz der Herausforderungen kündigte Kauffeld an, sich auch weiterhin mit voller Überzeugung ehrenamtlich für die Entwicklung der Gemeinde einsetzen zu wollen. Sein politisches Handeln habe er stets als Dienst an der Gemeinde verstanden.

Zum Abschluss dankte Albert Kauffeld allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern für die langjährige Unterstützung und bat die Wählerinnen und Wähler, ihm bei der Wahl am 15. März erneut ihr Vertrauen für Reinhardshagen und den Kreistag auszusprechen.